Software, die man versteht – auch in fünf Jahren noch
Ein Roboterprogramm muss nicht nur heute laufen. Es muss sich auch morgen noch lesen, ändern und erweitern lassen – von mir, von Ihnen oder von Ihrem Integrator. Deshalb schreibe ich Robotersoftware klar strukturiert, zweckmäßig kommentiert und mit einer Ablauflogik, die auch Sonderfälle sauber behandelt: Unterbrechungen, Wiederanlauf, Produktwechsel.
Leistungsumfang
Was ich entwickle
Applikationssoftware für ABB-Roboter
RAPID-Programme auf OmniCore und IRC5 – vom einzelnen Funktionspaket bis zur kompletten Anwendung mit mehreren Robotern.
Ablauflogik für den Produktionsalltag
Was passiert nach einem Not-Halt? Wenn ein Teil im Greifer liegt? Wenn der Feeder gerade nichts liefert oder eine Palette voll ist? Solche Fälle plane ich von Anfang an ein – damit die Anlage nicht beim ersten Sonderfall einen Bedienereingriff braucht.
Mathematik in der Applikation
Verlegemuster, die sich aus Bauteilabmessungen und Ablagegeometrie berechnen. Stapelhöhen, die auch nach einem Stromausfall stimmen. Korrekturen aus der Bildverarbeitung, die richtig in Roboterkoordinaten umgerechnet werden. Wo es rechnerisch anspruchsvoll wird, bin ich gern dabei.
Parametrieren statt kopieren
Nicht für jede Variante eine eigene Routine, nicht Hunderte geteachte Positionen: Positionen berechne ich aus prozessspezifischen Werten, Varianten werden über Parameter abgebildet. Prozesse lassen sich über Konfigurationsdateien anpassen, ohne den Code zu ändern, und Werkstückdaten liegen in Rezepten, die der Roboter automatisch lädt. So bleibt das Programm übersichtlich, und neue Varianten lassen sich mit wenig Aufwand ergänzen.
FlexPendant-Apps
Eigene Bedienoberflächen direkt auf dem Bedienhandgerät – mit grafischer Übersicht der Anlage, Statusanzeige in Echtzeit und den Funktionen, die der Bediener wirklich braucht.
Bedienkonzepte bis zur Anlagen-HMI
Teach-Routinen, Kontrollfahrten zu geteachten Positionen, frei wählbare Grundstellung – und Recover-Funktionen, mit denen der Bediener eine Störung an der HMI löst, ohne zum Bedienhandgerät greifen zu müssen. Meldungen auf Wunsch mehrsprachig.
Der Roboter im Zusammenspiel
Ich binde den Roboter so an, wie es die Anlage verlangt.
- SPS – PROFINET, EtherNet/IP, Ethernet (TCP/IP) oder Profibus: Ablauf, Quittierungen, Positionskorrekturen, Bedienung über die HMI
- OPC UA – Anbindung an übergeordnete Systeme und PC-Anwendungen
- Robot Web Services (RWS) – Steuerung und Datenzugriff aus eigener Software
- Externally Guided Motion (EGM) – Bewegungsvorgabe in Echtzeit. Mehr auf der Seite Robotik
Qualität
Worauf ich achte
- Gut weiterzuentwickeln – klar strukturiert, Kommentare auf Englisch oder Deutsch dort, wo sie weiterhelfen
- Fehlerbehandlung dort, wo es in der Produktion klemmt – an den kritischen Stellen im Programm plane ich die Fehlerbehandlung von Anfang an ein, weil ich oft schon vorher weiß, wo es sonst Probleme geben wird. Ein Beispiel: Der Bediener bestätigt, dass ein Ablageplatz frei ist, doch dort liegt noch ein Teil. Ohne Fehlerbehandlung kollidiert der Roboter und bleibt stehen; jemand muss ihn mit dem Bedienhandgerät freifahren und neu starten. Mit Fehlerbehandlung fährt sich der Roboter selbst frei, meldet den Fehler an die SPS, und der Bediener quittiert an der HMI. Das kostet in der Entwicklung etwas Zeit – und entscheidet in der Produktion darüber, ob Bediener mit einer Anlage gern arbeiten oder sie meiden.
- Robust im Sonderfall – Unterbrechungen, Wiederanlauf und Fehlbedienung sind eingeplant, nicht nachträglich geflickt
- Zustände, die nicht verloren gehen – Belegungen, Zähler und Stapelhöhen überstehen Not-Halt und Stromausfall
- Offline getestet – an einem digitalen Abbild der Anlage, bevor die Software in die Produktion geht
Aus der Praxis
Projekte zu diesem Thema
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