Über mich

Andreas Glathe

Dipl.-Ing. (FH) Mechatronik · AGautomation · Kefenrod (Hessen)

Ich plane, programmiere und optimiere Roboteranwendungen mit ABB-Robotern und industrieller Bildverarbeitung – seit 15 Jahren in der Industrieautomation, seit 2021 selbstständig, davor auf der Seite der Hersteller. Was mich antreibt: Anlagen, die nicht nur bei der Abnahme funktionieren, sondern im Alltag zuverlässig laufen.

Andreas Glathe

Werdegang

Von der Werkbank bis zum Hersteller

Warum das für Sie zählt

Die Kombination aus Praxis, Entwicklung und Herstellerseite ist selten. Ich weiß nicht nur, wie man einen Roboter programmiert, sondern auch, warum sich Steuerung und Bildverarbeitung in Grenzfällen so verhalten, wie sie es tun – und wo die tatsächlichen Grenzen der Technik liegen. Das hilft vor allem dort, wo es schwierig wird: bei engen Taktzeiten, empfindlichen Fügeprozessen oder Anlagen, zu denen es keine Dokumentation mehr gibt.

Als Mechatroniker denke ich Mechanik, Steuerung und Software zusammen – deshalb setze ich schon bei Konzept und Konstruktion an, nicht erst beim Programm.

  1. Ausbildung und erste Berufsjahre

    Kommunikationselektroniker

    Ausbildung und mehrere Jahre im Beruf – das praktische Fundament, bevor es ins Studium ging.

  2. Studium

    Mechatronik, THM Friedberg

    Abschluss als Diplom-Ingenieur (FH). Im Robotik-Labor habe ich meine ersten ABB-Roboter programmiert; in der Diplomarbeit habe ich eine Software zur Kalibrierung von Sechsachs-Knickarmrobotern entwickelt und umgesetzt.

  3. 3,5 Jahre

    Entwicklungsingenieur bei ISRA Vision

    Softwareentwicklung, Projektmanagement und Systemintegration von Roboterapplikationen mit Bildverarbeitung. Hier habe ich Bildverarbeitung von der Entwicklerseite kennengelernt – nicht nur, wie man sie anwendet, sondern wie sie funktioniert.

  4. Knapp 6 Jahre

    Applikations-, dann Projektingenieur bei ABB

    Direkt beim Hersteller: 3D-Simulationen und Applikationsentwicklung, über 30 Machbarkeitsuntersuchungen, technischer Ansprechpartner für ABB-Roboter und Cognex-Bildverarbeitung, Software-Validierung und die Abwicklung kundenindividueller Projekte von der Planung bis zur Abnahme – für nationale und internationale Großkunden.

  5. Seit Februar 2021

    Selbstständig – AGautomation

    Für Systemintegratoren, Maschinenbauer und Betreiber: von der Machbarkeitsstudie über Zellenauslegung und Programmierung bis zur Betreuung laufender Anlagen.

Bekannt geworden

YuMi verpackt ein Geschenk

Bei ABB habe ich einen Messe-Demonstrator entwickelt, der weit über den eigenen Stand hinaus bekannt wurde: Der zweiarmige YuMi nimmt einen flachen Faltkarton vom Stapel, faltet ihn mit beiden Armen auf, erkennt mit seiner Handkamera das Give-away, das ein Standbesucher abgelegt hat, verpackt es und verschließt die Schachtel – Seitenklappen überstrecken, Einstecklasche einführen, Deckel andrücken. Zum Schluss übergibt er das fertige Päckchen.

Konzept, Design, Programmierung und die gesamte Greif- und Ablagetechnik – einschließlich der multifunktionalen Greifer – habe ich allein entwickelt. Die Anlage lief über mehrere Jahre beim Weltwirtschaftsforum in Davos, auf der automatica und bei weiteren Veranstaltungen – und war so erfolgreich, dass sie mehrfach nachgebaut wurde.

Eigene Aufnahme auf der automatica, ohne Ton.

Roboter vor Publikum

Messe-Demonstratoren

Messe-Demonstratoren sind eine besondere Disziplin: Die Anlage muss vor Publikum zuverlässig laufen, oft ohne Schutzzaun, und sie muss auf Anhieb verstanden werden.

  • Als Selbstständiger: Anuga und FachPack – mit einem kollaborativen Roboter, der zwischen den Besuchern Produkte präsentiert
  • Bei ABB: unter anderem Light + Building, automatica, LogiMAT, productronica und das Weltwirtschaftsforum in Davos

Arbeitsweise

Wie ich arbeite

So läuft eine Zusammenarbeit
  • Mechanik verstehen, nicht nur programmieren – Kräfte, Bewegungsabläufe und Dynamik gehören für mich zur Lösung dazu.
  • Durchdacht statt schnell geflickt – sauber strukturierte Programme: nachvollziehbar, konfigurierbar, leicht zu erweitern, robust und tragfähig. Dazu Fehlerbehandlung an den richtigen Stellen – wo es in der Produktion hakt, weiß ich aus langjähriger Erfahrung oft im Voraus.
  • Gut bedienbar – z. B. automatisches Freifahren nach einer Kollision und Quittieren an der HMI – ohne Eingriff mit dem Bedienhandgerät.
  • Vorbereitet statt improvisiert – offline am digitalen Abbild: Die Zeit an Ihrer Anlage bleibt kurz, und spätere Änderungen und Erweiterungen lassen sich dort effizient integrieren und testen, bevor sie in die Produktion gehen.
  • Verlässlich – was ich zusage, halte ich ein. Mit den meisten meiner Kunden arbeite ich fortlaufend und vertrauensvoll zusammen.
  • Erreichbar – wenn es brennt, bin ich schnell da. Kleinere Aufgaben plane ich meist kurzfristig ein, vieles löse ich auch aus der Ferne über den Fernzugang Ihrer Anlage.

Lernen wir uns kennen

Am einfachsten in einem kurzen, unverbindlichen Gespräch – per Telefon oder Videocall.

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